Bouchard Père & Fils Cote de Beaune-Villages 2007

Da ich die Schlappe mit dem 2006 Bouchard nicht auf mir sitzen lassen wollte, habe ich alle meine Vorurteile gegenüber dem Jahrgang 2007 im Burgund überwunden (sage noch mal einer, Weingenuß wäre nicht persönlichkeitsbildend) und vom gleichen Hause dieselbe Abfüllung aus besagtem Folgejahr in meinen heutigen Einkaufskorb gelegt. Die Qualität in 2007 war im Burgund eher irregulär, die Weine relativ dünn und säurebetont, selbst auf Premier Cru Level. Das führte auf diesem hohen Niveau zwar zu sehr feinen, terroirbetonten Weinen, aber auch zu sehr viel untrinkbarem Schrott in den Qualitätsstufen darunter.

Der Bouchard Père & Fils Cote de Beaune-Villages 2007 zeigt in der Nase eine klare und saubere Erdbeernote, ein wenig Minze. Am Gaumen von leichter Statur, massive Säure, rote Beeren, Erdbeere, kaum Fruchtsüße, die Säure dominiert bis in den Abgang. Sauber und ohne Fehler, jahrgangstypisch. Ein Essensbegleiter, defintiv gut gekühlt (16C) zu trinken.

Gekauft bei: Supermarkt (Match) für 8,95 EUR / Trinkfenster: Austrinken (kein Lagerwein)

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