Cave de Rasteau Cotes du Rhone Villages 2009

Und weiter geht es im Rahmen unseres kleinen Cotes du Rhone 2009 Festivals. Rasteau ist ein beschaulicher Ort unweit von Orange, dessen herausragenstes Merkmal offensichtlich die drei dort beheimateten Glockentürme sind. So ist es zumindest auf dem Etikett zu lesen. Eigentlich optimal für den Weinbau, denn allzuviel Ablenkung und Zerstreuung dürften die Winzer dort somit nicht finden. Außer vielleicht Sie sind  Liebhaber des klerikalen Glockenspiels, aber ich will hier nicht weiter abschweifen – ein Glas Wein wartet.

Aber leider liefert der Rasteau nicht: In der Nase zwar schöne Himbeere, aber auch staubig und rustikal, leichte Würznoten. Am Gaumen kaum Säure, undefinierte, eingekochte rote Frucht, im Abgang etwas Vanille und zunächst grünes Tannin, seine 14.5% spürt man. Wird nach ein paar Stunden an der Luft weicher, verliert dafür an Struktur. Der Wein ist nicht untrinkbar, aber im Vergleich zu den bisher verkosteten 2009er furchtbar banal und uninspiriert.


Gekauft bei: Supermarkt (Match) für 6,95 EUR / Trinkfenster: Jetzt – 2013.
siehe auch: Côtes du Rhône

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