Andreas Durst Herrgott Gemischter Satz 2010

Der allzeit umtriebige Andreas Durst aus der Pfalz beschert uns in diesem Jahr ein neues Werk seines experimentierfreudigen Weinschaffens.

Sein Herrgott  ist ein Wein, der aus vier verschiedenen Rebsorten besteht, die er gemeinsam gekeltert und ausgebaut hat.

Ein gemischter Satz eben.

Kannte ich bisher aber nur aus Österreich.

Gibt´s jetzt auch aus der Pfalz. Warum auch nicht.

Riesling, Grauburgunder, Silvaner und Scheurebe sind für diesen Wein zusammen gekommen: Hört sich für mich erstmal nach einer ziemlich wilden Mischung an.

Ist es auch.

Das erste Reinriechen macht aber gleich klar: Im positiven Sinne.

Das Potpourie der Rebsorten vereinigt sich schon im Duft zu einer feinfruchtigen harmonischen Angelegenheit: Würzige Frucht von Apfel, Stachelbeere und Zitrusfrüchten. Kräutrige Noten.

Spielt schön zwischen Süße und Herbe (der Wein ist sensorisch trocken!).

Beim ersten Schluck legt er dann auch richtig los:  Schöne Saftigkeit und leckere Frucht. Wieder viel Apfel, Birne und Grapefrucht. Animierende reife Säure und pikantes Finish.

Wirkt jahrgangstypisch eher leicht .

Chapeau!

Das Zeug macht  Spaß.

Einfach so oder zum asatischen Essen.

Der Preis ist sicher nicht ohne.

Aber wenn man um den  Aufwand weiß, den Andreas Durst für diesen Wein betrieben hat, der aus biologischem Anbau stammt, und ohne beschönigende Maßnahmen im Keller ausgekommen ist, ist dieser, wie ich finde, angemessen.

Das ist ein echter Garagenwein: Es gibt nur 300 Flaschen!

jetzt und weitere 3 Jahre.

13,- € bei Weinhaus Durst

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